SPACE-MADE VS. HOME-MADE
Space-made vs. Home-made
Das Herzstück von MicroVent ist die „Filament-Feder“ — eine metallfreie, aus ABS-Harz thermogeformte Feder. Sie entstand ursprünglich aus einer Technologie zur Erwärmung von Weltraumnahrung. Verifiziert wurde sie sowohl im All, wo die NASA-Astronautin Peggy Whitson das Gerät zusammenbaute und in Betrieb nahm, als auch am Boden, durch einen 10.000-stündigen Dauertest, der live auf YouTube übertragen wurde.
🚀 Space-made- und Boden-Testexemplare
Zwei im Rahmen der NASA-Kooperation gefertigte Originalexemplare — eines im All montiert, eines für den Bodendauertest genutzt — verbleiben als historischer Nachweis in unserem Besitz.
🏠 Home-made (das gesammelte Exemplar)
In die permanente Sammlung des Deutschen Museums aufgenommen wurde das „Home-made“-Exemplar, das Dr. Ishikita selbst an seinem eigenen Standort gefertigt hat — aus denselben Konstruktionsdaten wie die Space-made-Exemplare.
Die Philosophie, dass „das Wesentliche die Daten selbst sind“ — der digitale Zwilling —, ist damit offiziell von einer der bedeutendsten Institutionen der Welt anerkannt worden.
Ein zugelassenes Serienmodell und ein 3D-gedrucktes Modell an der „regulatorischen Mauer“
Dual-Track-Strategie
Track 1: Serienmodell aus Formwerkzeug
MicroVent® und SPUTA VACUUMER®, mit Unterstützung der japanischen Regierung entwickelt, haben in Japan die offizielle Zulassung als hochkritisches Medizinprodukt der Klasse III erhalten (Zulassungsnummer u. a. 30300BZX00176000) und sind im Einsatz in Notfall- und Intensivmedizin.
Track 2: 3D-gedrucktes Modell der 2. Generation
Das Gerät selbst ist fertiggestellt, steht jedoch vor einer regulatorischen Lücke: Es gibt keinen Präzedenzfall, und in Japan existiert bislang kein Prüfrahmen für die Bewertung eines stromfreien, aktiven Medizinprodukts aus dem 3D-Druck.
Next Gen: i-gel®-integriertes Modell
Nach erfolgreichem klinischem Nachweis der direkten Integration mit dem weltweiten Standard-Atemwegshilfsmittel „i-gel®“ treiben wir die Entwicklung eines weiter miniaturisierten, leichteren Modells voran (1/3 des Gewichts, halbe Größe), um den Anforderungen der Praxis gerecht zu werden.
* Das 3D-gedruckte Modell der 2. Generation sowie das in Entwicklung befindliche Modell der nächsten Generation dienen ausschließlich Forschungs-, Technologiedemonstrations- und Ausstellungszwecken. Sie verfügen über keine Zulassung als Medizinprodukt und dürfen weder klinisch eingesetzt noch verkauft werden.
ART MEETS SCIENCE
Kunst × Wissenschaft
„Eine Technologie, die Leben retten könnte, liegt direkt vor uns — und erreicht die Praxis dennoch nicht, weil eine regulatorische Mauer im Weg steht.“ Um auf dieses gesellschaftliche Problem aufmerksam zu machen, entstand gemeinsam mit der zeitgenössischen Künstlerin Mai Miki die Klanginstallation „Tobo-ku Omohoyu“. Statt eines medizinischen Alarmtons steht die Idee im Zentrum, dass der lebensrettende Atemhauch ein Spieluhr-Glockenspiel erklingen lässt — eine Hymne an das Leben.
Das Werk wurde beim internationalen Kunstwettbewerb KYOTO STEAM 2022 (Kyoto City KYOCERA Museum of Art) einstimmig von der Jury mit dem Grand Prix, der höchsten Auszeichnung, prämiert.
Um bis zur Erteilung der Zulassung weiter Gehör zu finden, geht das Engagement über Sonderausstellungen hinaus und zielt auf permanente Sammlungen. Nach der Aufnahme in die permanente Sammlung des Deutschen Museums ist für November 2026 ein Treffen mit dem Singapore Art Museum geplant.
Eine von der Welt anerkannte dreifache Auszeichnung
AsMA R&D Innovation Award
Ausgezeichnet mit dem R&D Innovation Award der Aerospace Medical Association (AsMA); ein Fachartikel wurde zudem vom British Journal of Anaesthesia (BJA) angenommen.
OSMS-BC Inventor of the Year
Ausgezeichnet als Inventor of the Year durch Open Source Medical Supplies (OSMS-BC), die internationale Open-Source-Medizin-Community — Anerkennung für offene Innovation angesichts einer regulatorischen Lücke.
KYOTO STEAM Grand Prix
Grand-Prix-Gewinner, einstimmig von der Jury gekürt, beim internationalen Kunstwettbewerb KYOTO STEAM 2022 (Kyoto City KYOCERA Museum of Art).
Hinweis zur medizinprodukterechtlichen Kennzeichnung
MicroVent® und SPUTA VACUUMER® (die Serienmodelle aus Formwerkzeug) verfügen in Japan über eine Zulassung als hochkritisches Medizinprodukt der Klasse III (Zulassungsnummer u. a. 30300BZX00176000). Die Anwendung hat stets gemäß Packungsbeilage und Gebrauchsanweisung sowie ausschließlich nach Einschätzung von medizinischem Fachpersonal zu erfolgen.
Das 3D-gedruckte Modell der 2. Generation sowie das in Entwicklung befindliche Modell der nächsten Generation dienen Forschungs-, Technologiedemonstrations- und Kunstausstellungszwecken. Sie verfügen über keine Zulassung als Medizinprodukt, dürfen weder klinisch eingesetzt noch verkauft werden, und diese Seite stellt keine Aussage über deren medizinische Wirksamkeit dar.
Anfragen zu Kooperation & Lizenzierung
Wir geben STL-Daten nicht direkt weiter. Zertifizierte medizinische Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und Kooperationspartner können den Zugang im Rahmen einer individuellen Lizenzvereinbarung besprechen.
* Anfragen zum nicht zugelassenen 3D-gedruckten Modell der 2. Generation werden ausschließlich für Forschungs- und Technologiedemonstrationszwecke angenommen.
Lizenz- / Kooperationsgespräch anfragenKontakt
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